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Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Linden und dem „Arbeitssieg“ gegen Aufsteiger Butzbach-Degerfeld, stiegen mit Heuchelheim und Marburg/Cappel zwei absolute Spitzenmannschaften der Bezirksliga B mit uns in den Ring.Aufgrund der andauernden Personalsorgen war klar, dass es schwer werden wird zu punkten. Mit Mario Kunz und Pascal Mäß können wir weiterhin nicht auf zwei absolute Führungsspieler zurückgreifen. Umso schöner, dass uns nach wie vor mit Stefan Pohl ein Spieler zur Verfügung steht, der trotz seines hohen „Handballeralters“ nichts von seiner Freude für den Sport verloren hat. Mit seiner Routine und Körperlichkeit gibt er uns hinten wie vorne die nötige Sicherheit. 

TSF Heuchelheim II – SG Rechtenbach 24:23

29 Sekunden. Ein Zeitraum, über den man sich im Alltag kaum Gedanken macht, kostete uns den so verdienten Punkt in Heuchelheim. Es war die Minute 59:31, welche uns in so bitterer Erinnerung bleiben wird. Beim Stand von 23:23 und eigenen Ballbesitz kamen wir zur Auszeit zusammen. Das Ziel war klar: Ball halten, die Uhr runterspielen und im besten Fall noch einmal zum Abschluss kommen. Soviel in der Theorie. Die Praxis sah leider anders aus. Nach 15 Sekunden verlor man durch einen technischen Fehler das Spielgerät und schenkte Heuchelheim im direkten Gegenzug durch „schlampiges“ Abwehrspiel das Siegtor drei Sekunden vor Schluss. Nach starken 59:31 Minuten, sind es also diese 29 Sekunden, welche uns im Gedächtnis bleiben werden. 

SG Rechtenbach – HSG Marburg/Cappel 22:30

Mit Jan Hömke, Tobias Bepler und Michael Hermann konnten wir gegen die Studententruppe aus Marburg gleich auf drei „alte Hasen“ zurückgreifen. Alle drei brachten sich dabei gut ein und hatten sichtbar Spaß wieder zusammen auf dem Feld zu stehen. Für etwas „Zählbares“ reichte es leider trotzdem nicht. Konnte man die erste Halbzeit noch mit einen 14:12 leicht für sich entscheiden, machte Marburg in Durchgang zwei Ernst. Vor allem unser statisches Angriffsspiel und die schwache Chancenauswertung führten immer wieder dazu, dass Marburg zu einfachen Toren aus der 1ten Welle kam. Auch eine Auszeit konnte den Rhythmus der Gäste nicht mehr brechen. Gegen die stabile 6:0 Formation fanden selbst die erfahrenen Spieler kein Mittel mehr. Am Ende bleibt das Resümee, dass eine Mannschaft wie Marburg aktuell von uns leider nicht zu stoppen ist. 

Trotz der vielen Ausfälle heißt es für uns in den nächsten Wochen die gute Stimmung aus der Vorbereitung wieder aufzugreifen und mit „Willen und Biss“ die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Denn mit dem Fernglas wollen wir den Spitzenmannschaften sicher nicht hinterher schauen. Über Ihre Unterstützung in den kommenden Heimspielen würde die Mannschaft sich sehr freuen.