Nach 6 Punkten aus den letzten 4 Spielen überwintert unsere erste Männermannschaft im unteren Mittelfeld der Bezirksliga A und beschenkte sich zum Jahresende mit einem versöhnlichen Abschied in die Winterpause.

Nach dem sensationellen Aufstieg mit Julian Viehmanns „Buzzer Beater“ hätte die erste Jahreshälfte 2017 gar nicht erfolgreicher verlaufen können. Umso schwerer ist es vielen im Sommer gefallen sich der neuen Herausforderung Bezirksliga A zu stellen. Trainingsbeteiligung und –einstellung waren zu Beginn der aktuellen Saison mehr als durchwachsen. Man bekam etwas den Eindruck, dass der ein oder andere sich des gestiegenen Niveaus in der höheren Klasse nicht bewusst war. Zwar führte uns die Anfangseuphorie noch zu einem Sieg im ersten Heimspiel gegen die Studententruppe aus Marburg/Cappel. Die lasche Einstellung sollte sich jedoch schnell rächen. Es folgte Niederlage auf Niederlage und ehe man sich versah, war man schon früh in der Saison mitten im brutalen Abstiegskampf angekommen. Spätestens nach der 29:31 Niederlage gegen die MSG Florstadt/Gettenau II Ende Oktober, wusste jeder was die Stunde geschlagen hat.

Zwar stimmten die Ergebnisse in den Wochen darauf noch nicht, die Leistungskurve zeigte aber stetig nach oben. Gestützt auf die neu einstudierte Deckungsformation konnte man mit dem souveränen 25:18 Sieg gegen den starken Mitaufsteiger aus Langgöns endlich wieder Punkte auf der Habenseite verbuchen. Einzig die schlechte Chancenauswertung sorgte eine Woche später dafür, dass man im wichtigen 4-Punkte-Spiel in Rabenau mit 22:21 leer ausging. Unbeeindruckt von diesem Dämpfer folgte im Dezember der „Rekordsieg“ (32:13) gegen die  TSF Heuchelheim II und der erste Auswärtssieg in der Bezirksliga A beim aktuellen Tabellenschlusslicht der HSG Grünberg/Mücke (22:31).

Die Mannschaft hat auch im abgelaufenen Jahr wieder gezeigt, dass mit ihr alles zu gewinnen, aber leider auch alles zu verlieren ist. Es fehlt uns nach wie vor die Konstanz. Der Blick auf die Tabelle zeigt dabei schnell, dass wir noch eine ordentliche Wegstrecke zum Klassenerhalt zurücklegen müssen.  Die starken Auftritte in den letzten 4 Spielen (ausgedrückt in Zahlen: ø 18,75 Gegentore) zeigen aber auch, dass man den Blick in der Tabelle guten Gewissens nach oben richten kann.

Nun heißt es in den kommenden beiden Heimspielen am 20.01. und 27.01.  gegen den Tabellenprimus die HSG Geddern/Nidda und die HSG Wettenberg III wieder „Vollgas“ zu geben, damit neben dem Klassenerhalt unser selbst gestecktes Ziel von 10 Siegen nicht in Gefahr gerät.

Wir freuen uns auch im neuen Jahr wieder über eure Unterstützung von den Rängen. Am 20.01. sehen wir uns bereits um 18.00 Uhr, wenn hoffentlich nach 60min wieder ein „Hier regiert die SGR“ durch die Halle schallt. 

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